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13. April 2012:HOLZGERLINGER GEWERBE OPEN am 23. und 24. Juni 2012

In diesem Jahr werden wir bereits zum zweiten Mal am großen Holzgerlinger GEWERBE OPEN am 23. und 24. Juni 2012 teilnehmen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter:  www.holzgerlinger-gewerbe-open.de

 

Wir freuen uns, Sie im Rahmen des diesjährigen GEWERBE OPEN am 23. und 24. Juni 2012 in unseren Geschäftsräumen in Holzgerlingen begrüßen zu dürfen!

 

13. April 2012:Vorbehaltliche Vergütungssätze - EEG 2012

EEG 2012 Vergütungssätze 01.04.2012

 

Vorbehaltlich der endgültigen Verabschiedung im Bundesrat am 11.05.2012!

 

Dachanlage bis 10 kW

Dachanlage bis 1 MW

Dach- und Freiflächenanlagen bis 10 MW

monatliche Degression

0,15 Cent

0,15 Cent

0,15 Cent

Inbetriebnahme

Cent/kWh

Cent/kWh

Cent/kWh

ab 01.04.2012

19,50

16,50

13,50

ab 01.05.2012

19,35

16,35

13,35

ab 01.06.2012

19,20

16,20

13,20

ab 01.07.2012

19,05

16,05

13,05

ab 01.08.2012

18,90

15,90

12,90

ab 01.09.2012

18,75

15,75

12,75

ab 01.10.2012

18,60

15,60

12,60

ab 01.11.2012 *

18,45

15,45

12,45

ab 01.12.2012 *

18,30

15,30

12,30

 

* unter Vorbehalt, siehe Hinweis!

 

Eckpunkte der neuen Regelungen ab 01.04.2012

  • Einteilung in kleine Anlagen bis 10 kW, mittlere Anlagen bis 1 MW und große Anlagen bis 10 MW.
  • Anlagen über 10 MW erhalten keine Vergütung.
  • Für neue Nichtwohngebäude (z. B. Scheunen) gilt die Regelung für Großanlagen.
  • Die Garantievergütung wird nicht mehr für die komplette Strommenge ausbezahlt, sondern nur noch für 85 % bei Kleinanlagen bzw. 90 % bei mittleren und großen Anlagen. Die restliche Menge kann auf dem freien Markt verkauft oder selbst genutzt werden.
  • Der Bonus für den Eigenverbrauch entfällt. Dennoch wird der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms immer attraktiver. Denn die Vergütungssätze für die Einspeisung ins Netz liegen inzwischen unter dem Marktpreis gegenüber den Bezugskosten pro kWh. Derzeit rund 23 Cent/kWh - Tendenz steigend!

 

Die Vergütungssätze vom 01.01.2012 gelten noch für Dachanlagen, deren Netzanmeldung (gemäß § 5 EEG) vor dem 24.02.2012 gestellt wurde und die bis zum 30.06.2012 in Betrieb genommen wird. Ebenso für Freiflächenanlagen, deren Beschluss über die Aufstellung oder Änderung eines Bebauungsplanes vor dem 01.03.2012 getroffen wurde und die bis 30. 06.2012 fertig gestellt wird. Für Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen gilt dies abweichend bis 30.09.2012.

 

* Hinweis:

Ab dem 01.11.2012 wird die Höhe, um welche die Einspeisevergütung monatlich gekürzt wird, vierteljährlich angepasst- je nachdem, wie hoch der PV-Zubau in den vorangegangenen 3 bis 12 Monaten war. Diese jährliche Absenkung der Einspeisevergütung ist auf höchstens 29 % gedeckelt!

 

20. März 2012:Vario zum Thema Dachpacht in der Fachzeitschrift ACKERPlus

Den Artikel können Sie hier herunterladen.

07. März 2012:Solarkürzung: Einigung bei CDU und FDP

 Berlin - Trotz regem Widerstand haben sich nun auch die Fraktionen der Union und FDP über eine Kürzung der Solarförderung ab 1. April geeinigt.

Die Änderungen sollen für Dachanlagen bereits zum 1. April in Kraft treten.

 

Mehrere tausend Menschen demonstrierten am Montag gegen die Förderkürzung. Nichtsdestotrotz haben sich Union und FDP einen Tag später über eine entsprechende Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) verständigt. Sie einigten sich auf eine Kürzung der Solarförderung um 20 bis 30 Prozent zum 1. April. "Angesichts der drastisch gefallenen Preise für Solaranlagen muss die Vergütung gesenkt werden. Sonst machen sich Investoren die Taschen voll", betonte der FDP-Umweltpolitiker Michael Kauch.

 

Die Änderungen sollen für Dachanlagen zum 1. April in Kraft treten. Solarparks würden nach dem von den Fraktionen eingebrachten Entwurf nun eine Vergütung nach altem Recht erhalten, "wenn ein Aufstellungsbeschluss vor dem 1. März 2012 vorgelegen hat und die Anlage bis zum 30. Juni 2012 in Betrieb genommen wird", sagte Kauch.

 

Kauch betonte jedoch den Vertrauensschutz für schon geplante Anlagen, die bis zum zunächst geplanten Stichtag 9. März nicht mehr zu installieren sind.

Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sollen auch keinen Blankocheck für pauschale weitere Kürzungen bei erneuerbare Energien ohne Einbindung des Parlaments bekommen. Aber sie können bei einem Zubau von mehr als 3500 Megawatt an neuen Solaranlagen pro Jahr mit weiteren Kürzungen gegensteuern.

 

Quelle: dpa

07. März 2012:Solarförderung: Großdemo gegen Kürzung in Berlin

Mehrere Tausend Menschen aus ganz Deutschland haben am Montag in Berlin gegen Einschnitte bei der Solarförderung demonstriert. Branchenverbände und Gewerkschaften protestierten damit gegen die geplanten Kürzungen für Dachanlagen von 20 bis 30 Prozent.

 

"Es geht nicht nur um die Solarindustrie", rief SPD-Chef Sigmar Gabriel den Beschäftigten und Firmeninhabern zu. "Es geht darum, ob wir die Energiewende schaffen."

Die Fraktionschefs von Grünen und Linkspartei, Jürgen Trittin und Gregor Gysi, warnten vor einer zweiten Deindustrialisierung Ostdeutschlands. Der Veranstalter zählte mehr als 11.000 Teilnehmer am Brandenburger Tor. Die Reform bei der Solarförderung sieht Kürzungen von 20 bis knapp 30 Prozent vor.

 

"Wir sind die Energiewende" und "Solar-Ausstieg, nein danke" stand auf ihren Transparenten. Gegen die schwarz-gelbe Bundesregierung mit den zuständigen Ministern Philipp Rösler (FDP) und Norbert Röttgen (CDU) protestierten die Demonstranten mit Sprüchen wie "Rösler satt, wir wollen watt", "Profilneurösler, nein danke" und "Wer sich von Rösler einseifen lässt, wird von Röttgen glattrasiert".

 

"Es empört uns, dass die Regierung kalt und sehenden Auges und ohne Not in die Existenz von Zehntausenden Menschen eingreift", sagte DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel. Die Branche brauche die staatlichen Beihilfen noch eine Weile, um etwa ihre Vorreiterschaft bei gebäudeintegrierter Solartechnik und bei Dünnschichtmodulen auszubauen. "Da sind wir besser als die Chinesen", sagte Hexel mit Blick auf die Konkurrenz aus Fernost.

Gabriel verlangte, dass die erneuerbare Energie besser integriert werde, etwa indem der Staat Speicher und kombinierte Kraftwerke fördere. Die Zahl von 350.000 Beschäftigten in der Branche solle verdoppelt werden. Trittin warf der Regierung vor, den Unternehmen die Investitionssicherheit zu nehmen und im Auftrag von Konzernen wie RWE und E.on die Energiewende auszubremsen. Er appellierte an die CDU-Ministerpräsidenten Reiner Haseloff und Christine Lieberknecht: "Stoppen Sie die zweite Deindustrialisierung Ostdeutschlands." Die Länder könnten den Plan über den Vermittlungsausschuss blockieren.

 

Quelle: dpa

27. Februar 2012:Neue Vergütungsregelung zum 09.03.2012 bis -29%

Marktintegrationsmodell und Wegfall des Eigenverbrauchsbonus:

Um PV-Anlagen stärker an den Markt heranzuführen, soll künftig nur noch ein bestimmter Prozentsatz der in der Anlage produzierten Strommenge förderfähig sein. Kleine Dachanlagen bis 10 kW Leistung erhalten die EEG-Vergütung nur für 85% der im Kalenderjahr erzeugten Strommenge, bei allen anderen Anlagen soll die vergütungsfähige Strommenge auf 90% festgelegt werden.

Das Marktintegrationsmodell soll ab dem 1. Januar 2013 für alle Anlagen gelten, die ab dem 9. März 2012 in Betrieb gehen. Mit dieser Regelung soll ein Anreiz geschaffen werden, den darüber hinausgehenden Stromanteil selbst zu verbrauchen oder direkt zu vermarkten. Gleichzeitig fällt der Eigenverbrauchsbonus nach dem EEG 2012 weg. Die EEG-Umlage wird somit entlastet.

Dachanlagen auf neu errichteten Nichtwohngebäuden im Außenbereich sollen künftig die Vergütung nach dem Tarif für Freiflächen erhalten. Damit soll Mitnahmeeffekten entgegen gewirkt werden.

Des Weiteren soll der Begriff der Inbetriebnahme bei PV-Anlagen enger gefasst werden. Künftig muss das stromerzeugende Modul fest installiert und mit einem Wechselrichter ausgestattet sein.




Vorgezogene Absenkung + Verstetigung (0,15 Ct./Monat)

Inbetriebnahme Installierte Anlagenleistung Dachanlagen
NEU: bis 10 kW bis 100 kW
(entfällt)
bis 1.000 kW über 1.000 kW
bis 10 MW
Freifläche
bis 10 MW
ab 01.01.2012 24,43 23,23 21,98 18,33 17,94
ab 09.03.2012 19,50 16,50 13,50 13,50
bedeutet Kürzung um 20,2% 29,0% 24,9% 26,4% 24,7%
Monatl. Degression in Cent 0,15
ab 01.05.2012 19,35 16,35 13,35 13,35
ab 01.06.2012 19,20 16,20 13,20 13,20
ab 01.07.2012 19,05 16,05 13,05 13,05
ab 01.08.2012 18,90 15,90 12,90 12,90
ab 01.09.2012 18,75 15,75 12,75 12,75
ab 01.10.2012 18,60 15,60 12,60 12,60
ab 01.11.2012 18,45 15,45 12,45 12,45
ab 01.12.2012 18,30 15,30 12,30 12,30
ab 01.01.2013 18,15 15,15 12,15 12,15
bedeutet ggü. 1.1.2012 Kürzung um 25,7% 31,1% 33,7% 32,3%
ab 01.01.2014 16,35 13,35 10,35 10,35
bedeutet ggü. 1.1.2012 Kürzung um 9,9% 11,9% 14,8% 14,8%
ab 01.01.2015 14,55 11,55 8,55 8,55
bedeutet ggü. 1.1.2012 Kürzung um 11,0% 13,5% 17,4% 17,4%
ab 01.01.2016 12,75 9,75 6,75 6,75
bedeutet ggü. 1.1.2015 Kürzung um 12,4% 15,6% 21,1% 21,1%

06. Februar 2012:Röttgen und Rösler diskutieren Kürzung Solarförderung bereits zum April 2012

Die beiden Minister haben einem Medienbericht zufolge bei einem Treffen am Mittwoch das weitere Vorgehen zur Förderung der Photovoltaik beraten. In der Diskussion ist demnach eine Einmalkürzung der Einspeisetarife im April.

 

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) haben sich am Mittwoch zu einem Vier-Augen-Gespräch getroffen, um über die Solarförderung zu beraten, wie die „Rheinische Post“ berichtet. Beide Minister haben den Auftrag, sich bis Ende Februar auf eine gemeinsame Neuregelung bei der Photovoltaik zu verständigen und einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Dem Bericht zufolge sollen Röttgen und Rösler über eine Einmalkürzung der Photovoltaik-Einspeisetarife bereits im April diskutiert haben. Zudem sei im Gespräch die Photovoltaik-Vergütung anschließend in kleineren Schritten schneller zurückzufahren, berichtet die Zeitung weiter.

 

Die schnellere Kürzung der Solarförderung war erneut aufgekommen, nachdem die Bundesnetzagentur Anfang Januar einen Rekordzubau von rund 7500 Megawatt Photovoltaik-Leistung im vergangenen Jahr in Deutschland verkündete. Allein drei Gigawatt davon sollen im Dezember ans Netz gegangen sein. Dies sind allerdings noch vorläufige Zahlen. Zum Jahreswechsel waren die Photovoltaik-Einspeisetarife um 15 Prozent gesunken. Nach dem geltenden EEG steht die nächste Degression zum 1. Juli 2012 an. Wegen des starken Zubaus im vierten Quartal 2012 ist davon auszugehen, dass die Kürzung dann nochmals 15 Prozent betragen wird.

 

Röttgen und Rösler konnten sich bislang nicht auf eine gemeinsame Linie bei der Solarförderung verständigen. Während der Umweltminister am Mechanismus des „atmenden Deckels“ festhalten will und zugleich mehrere über das Jahr verteilte Absenkungen der Einspeisetarife befürwortet, hat sich Rösler wiederholt für eine starre Begrenzung des Photovoltaik-Zubaus in Deutschland bei etwa 1000 Megawatt ausgesprochen. Damit stößt er in seiner eigenen Partei auf wenig Zustimmung. Unterstützung findet Rösler aber beim CDU-Wirtschaftsflügel, der seit Jahren einen starren Deckel für die Photovoltaik fordert. Allerdings gab es im Vorfeld der Gespräche in der Arbeitsgruppe Energie in der vergangenen Woche ein Papier aus dem Wirtschaftsministerium zur Solarförderung. Es sind verschiedene Szenarien berechnet, wie der Photovoltaik-Zubau in Deutschland zurückgefahren werden könnte - so würde eine Einmalkürzung des Einspeisetarife um 21 Prozent dazu führen, dass sich die neu installierte Leistung bei etwa 3500 Megawatt jährlich einpendelt. Das Papier war auf dem Treffen allerdings nicht kompromissfähig.

02. Februar 2012:Berlin und Sachsen verbessern baurechtliche Vorschriften für Solaranlagen

Lange wurde diskutiert – nun ist eine Entscheidung gefallen: Die Länder Berlin und Sachsen haben die Änderung der Landesbauordnung (BauO Bln und SächsBO) beschlossen.

Damit erfordert das Errichten von Solaranlagen in, an und auf Dach- und Außenwandflächen von Gebäuden zukünftig keine Baugenehmigung mehr. Außerdem ist es nun auch unerheblich, ob der erzeugte Strom bzw. die Wärme ganz ins Netz eingespeist wird oder selbst verbraucht wird.

So ganz ohne Richtlinien geht es dann aber doch nicht: So müssen Bauvorhaben trotz der Genehmigungsfreiheit die öffentlich-rechtlichen Regelungen wie z.B. des Bauplanungs-, Bauordnungs- oder Denkmalschutzrechtes einhalten.

Hier finden Sie die neuen Bauordnungen noch einmal im Detail:

Bauordnung Berlin
Bauordnung Sachsen

23. Januar 2012:Röttgen will Solarförderung in Zukunft jeden Monat kürzen, pro Jahr bis -24%.

19.01.2012: Bundesumweltminister Röttgen will die Solarförderung künftig monatlich absenken. Das sagte Röttgen in einem Statement nach einem Treffen mit Vertretern der Solarbranche in Berlin. Das System der halbjährlichen Kürzung habe zu Jahresendrallyes geführt. Das wolle er mit neuen Regeln vermeiden. In Zukunft solle eine Kürzung der Förderung um höchstens 24 Prozent pro Jahr möglich sein. Dazu solle das EEG zügig geändert werden. Einen genauen Zeitplan dafür nannte der Minister nicht. Im vergangenen Jahr waren nach einer vorläufigen Schätzung der Bundesnetzagentur insgesamt 7.500 Megawatt neu errichtete Solaranlagen gemeldet worden, 3.000 davon im Dezember. Röttgen sagte, diese Zahlen seien zu hoch. ...

Quelle: Bundesumweltministerium, Bundesnetzagentur

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