EEG
Ihre Chancen und Vorteile durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)
- Umweltfreundlicher Strom aus Photovoltaikanlagen wird in Deutschland durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) gefördert.Umweltfreundlicher Strom aus Photovoltaikanlagen wird in Deutschland durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) gefördert.
- Die Einspeisevergütung für Solarstrom ist 20 Jahre lang fest, zuzüglich des Jahres der Inbetriebnahme (anteilig).
Wichtig für den Anspruch auf den jeweilig gültigen Einspeisetarif ist der Zeitpunkt der Inbetriebnahme Ihrer Photovoltaikanlage.Die Einspeisevergütung für Solarstrom ist 20 Jahre lang fest, zuzüglich des Jahres der Inbetriebnahme (anteilig). Wichtig für den Anspruch auf den jeweilig gültigen Einspeisetarif ist der Zeitpunkt der Inbetriebnahme Ihrer Photovoltaikanlage. - Der Eigenverbrauch Ihres selbst produzierten Photovoltaik-Stroms wird durch einen Zuschlag zur Einspeisevergütung zusätzlich belohnt.
- Gefördert werden Photovoltaikanlagen auf Dächern von Gebäuden und auf Freiflächen.
- Als Freiflächen gelten auch vorbelastete Flächen wie Industrie- und Gewerbegebiete (Konversionsflächen), Seitenflächen von Autobahnen und Schienenwege. Nicht förderungsfähig sind landwirtschaftliche und ökologisch sensible Flächen.
Die Vergütung bei Netzeinspeisung ab 1.1.2012-30.6.2012
Anlagen bis 30 kWp: 24,43 (ct/kWh)
Anlagen ab 30 kWp: 23,23 (ct/kWh)
Anlagen ab 100 kWp: 21,98 (ct/kWh)
Anlagen ab 1.000 kWp: 18,33 (ct/kWh)
Hier finden Sie unseren Info-Block zum EEG 2012 und weitere Infos zum Vorhaben der Regierung.
Entwicklung der Vergütung für Strom aus solarer Strahlungsenergie
Die veränderten EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen im Überblick.
Anlagen an oder auf Gebäuden (Dach, Fassade) bei Netzeinspeisung
| Jahr der Inbetriebnahme | bis 30 kWp(Ct/kWh) | ab 30 kWp(Ct/kWh) | ab 100 kWp(Ct/kWh) | ab 1.000 kWp(Ct/kWh) |
|---|---|---|---|---|
| Ab 1.1.2010 | 39,14 | 37,23 | 35,23 | 29,37 |
| Einmalabsenkung zum 1.7.2010 |
13 % | 13 % | 13 % | 13 % |
| Ab 1.7.2010 | 34,05 % | 32,39 % | 30,65 % | 25,55 % |
| Einmalabsenkung zum 1.10.2010 (in Bezug auf 1.7.2010) |
3 % | 3 % | 3 % | 3 % |
| Ab 1.10.2010 | 33,03 | 31,42 | 29,73 | 24,79 |
| Ab 1.1.2011 | 28,74 | 27,33 | 25,86 | 21,56 |
| Ab 1.1.2012 *** | 24,43 | 23,23 | 21,98 | 18,33 |
Anlagen an oder auf Gebäuden (Dach, Fassade) beim Eigenverbrauch (begrenzt auf PV-Anlagen bis 500 kWp)
| Jahr der Inbetriebnahme | bis 30 kWp(Ct/kWh) | ab 30 kWp(Ct/kWh) | ab 100 kWp(Ct/kWh) | |
|---|---|---|---|---|
| Ab 1.1.2010 | 22,76 | bislang keine Vergütung | ||
| Ab 1.7.2010 | Direktverbrauchsanteil > 30 % | 22,05 % | 20,39 % | 18,65 % |
| Direktverbrauchsanteil < 30 % | 17,67 % | 16,01 % | 14,27 % | |
| Ab 1.10.2010 | Direktverbrauchsanteil > 30 % | 21,03 % | 19,42 % | 17,73 % |
| Direktverbrauchsanteil < 30 % | 16,65 % | 15,04 % | 13,35 % | |
| Ab 1.1.2011 | Direktverbrauchsanteil > 30 % | 16,74 % | 15,33 % | 13,86 % |
| Direktverbrauchsanteil < 30 % | 12,36 % | 10,95 % | 9,48 % | |
| Ab 1.1.2012 *** | Direktverbrauchsanteil > 30 % | 12,43 % | 11,23 % | 9,98 % |
| Direktverbrauchsanteil < 30 % | 8,05 % | 6,85 % | 5,60 % | |
Freiflächenanlagen
| Jahr der Inbetriebnahme | Gewerbegebiete,auf baulichen Anlagen, an Verkehrswegen (Ct/kWh) | Konversionsflächen,versiegelte Flächen (Ct/kWh) | Ackerflächen(Ct/kWh) |
|---|---|---|---|
| Ab 1.1.2010 | 28,43 | 28,43 | 28,43 |
| Einmalabsenkung zum 1.7.2010 | 12 % | 8 % | nicht mehr vergütungsfähig |
| Ab 1.7.2010 | 25,02 | 26,15 | nicht mehr vergütungsfähig |
| Ab 1.7.2010 | 25,02 | 26,15 | nicht mehr vergütungsfähig |
| Einmalabsenkung zum 1.10.2010 | 3 % | 3 % | nicht mehr vergütungsfähig |
| Ab 1.10.2010 | 24,26 | 25,37 | nicht mehr vergütungsfähig |
| Ab 1.1.2011 | 21,11 | 22,07 | nicht mehr vergütungsfähig |
| Ab 1.1.2012 *** | 17,94 | 18,76 | nicht mehr vergütungsfähig |
Niederspannungsrichtlinie und EEG ab 2012
Um im Falle einer Überfrequenz die Stabilität im europäischen Verbundnetz zu sichern, müssen zukünftig auch die vorwiegend an das Niederspannungsnetz angeschlossenen PV-Anlagen während des normalen Netzbetriebes ihren Beitrag zur Spannungshaltung leisten. Das regelt seit dem 01.07.2011 die neue Niederspannungsrichtlinie VDE-AR-N 4105. In einer Übergangsphase bis zum 31.12.2011 dürfen auch noch Wechselrichter gemäß der bisherigen VDEW-Richtlinie installiert werden. Diese Regelung hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf den zu erwartenden Ertrag einer PV-Anlage.
In der überarbeiteten EEG-Novelle 2012 wurden neben weiteren gesetzlichen Änderungen auch einige technische Vorschriften zum Einspeisemanagement beschlossen. Diese sind ab 01.01.2012 gültig und müssen zusätzlich zur VDE-Richtlinie beachtet werden.
Die neue Niederspannungsrichtlinie im Überblick
| Nennleistung WR | Anforderung VDE-AR-N 4105 |
|---|---|
| 3,68 kVA bis 13,8 kVA |
|
| 13,8 kVA bis 30 kVA |
|
| 30 kVA bis 100 kVA |
|
| größer 100 kVA |
|
Zusätzlich zur VDE-Richtlinie müssen die gesetzlichen Anforderungen der EEG-Novelle ab dem 01.01.2012 berücksichtigt werden.
DIE EEG-NOVELLE 2012 IM ÜBERBLICK
Einspeisemanagement lt. EEG-Novelle 2012
Anlagenleistung
| < 30 kWp |
|
| 30 bis 100 kWp |
|
| > 100 kWp |
|
Auswirkungen der neuen Vorschriften
Niederspannungsrichtlinie:
- Alle WR müssen den Anforderungen entsprechen
- Keine Nachrüstung
Einspeisemanagement lt. EEG-Novelle 2012
- Alle Anlagen: Gerät zur Datenkommunikation notwendig, das die Signale eines Rundsteuerempfängers verarbeiten kann.
Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien
Das erneuerbare Energien Gesetz regelt die Vergütung von regenerativem Strom. Mit der Novelle 2009 traten am 1. Januar diverse Änderungen in Kraft. Der europäische Vergleich der Fördermodelle zeigt: Das deutsche Mindestpreissystem ist wirtschaftlich und effizient und ist die entscheidende Grundlage für einen neuen Industriezweig.
Aktuelle Informationen erhalten Sie auf folgenden Webseiten:
- www.eeg-aktuell.de
- www.bmu.de
- www.erneuerbare-energien.de
- www.solarfoerderung.de
- www.solarwirtschaft.de

